Aktuelles aus der Auferstehungsgemeinde

Klosterdiele Kloster Oesede[...mehr]

Saitenspringer-Band

Für das Kinder- und Jugenshospiz „Joshuas Engelreich“ am 9. November[...mehr]

15.September 2019 11 Uhr[...mehr]

Erntedankgottesdienst 6. Oktober 2019 11 Uhr[...mehr]

Freitags 16 Uhr Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Vom 25. bis 27. Oktober[...mehr]

Donnerstag, 29. August | 18 Uhr | Bad Laer, Thieplatz. Gemeinsam Essen in angenehmer Gesellschaft an einem lauen Spätsommerabend in schönem Ambiente und gleichzeit noch etwas für andere tun. Bist du d[...mehr]

Derzeit findet wieder die jährliche Konfirmandenfreizeit auf der schönen Insel Borkum statt. Die Teamer und Hauptamtlichen haben im Voraus ein tolles Programm für die Konfirmanden zusammengestellt. [...mehr]

am 23.Juni im Gemeindehaus der Auferstehungskirche[...mehr]

Am 15.Juni 19 Uhr und 16.Juni 10 Uhr[...mehr]

Haus der kleinen Füße sucht eine Sozialassistentin und eine Vertretungskraft[...mehr]

Tischabendmahl Gründonnerstag

Gründonnerstag in der Auferstehungskirche Kloster Oesede[...mehr]

Jeweils 6.30 Uhr in der Lutherkirche mit anschließendem Frühstück[...mehr]

Feierlicher und fröhlicher Festakt am 31.03.2019[...mehr]

Die Passionszeit ist eine besondere Zeit für uns Christen. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit auf bestimmte Dinge. Ein anderer Weg die Passionszeit zu gestalten, ist, sich Freiräume zu schaffen [...mehr]

Alles gut

Birgit Klostermeier  Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück

Birgit Klostermeier Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück

Früher sagte man, wenn einer einen aus Versehen angerempelt hatte und um Entschuldigung bat, „Bitte“ oder großzügiger: „Macht nix“. Heute sagt man: „Alles ist gut“ oder auch „Alles gut“. „Und Gott sah an, alles was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut“, schildert die Bibel. Die Erde dreht sich und wir auf ihr und mit ihr. Die Sonne geht am Morgen auf hinter den Häusern im Osten und so beginnt der Tag. So wie die Nacht heraufzieht, wenn sie Richtung Westen hinter den Feldern untergeht. Regen und Wind und Trockenheit. Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter. Jedes Jahr. Werden und Vergehen. Ruhen und Wachsen. Die Saat und das Brot. Wir leben mit der Natur und sie in uns. „Und Gott sah an, alles was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut“, schildert die Bibel, bevor sie dann allerdings vom Sündenfall erzählt. Nichts ist gut mit unserem Klima. Wir erleben klimatische  Veränderungen, die nicht Schöpfung oder Schicksal, sondern vom Menschen gemacht sind. Wer der eigenen Erfahrung oder den Klimaforschern glaubt, ahnt, dass wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können. Wir können ihn verlangsamen und versuchen, Schlimmeres zu verhindern. In diesem Jahr können wir Erntedank nicht feiern, ohne zugleich „Fridays for Future“ vor Augen haben. Jugendliche und Kinder erinnern die Erwachsenen an ihre Verantwortung, für diese Erde zu sorgen. Erntedank erinnert uns auch. An das Gute im Rhythmus der Natur und im Zusammenspiel von Frucht und menschlicher Arbeit. An das Wunder, wie die Weitergabe des Lebens von Generation zu Generation geschieht. An die Größe, die darin liegt, wenn Menschen Lebens-Mittel teilen. „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danken empfangen wird“ (1. Timotheus 4,4). Alles beginnt damit, zu danken. Für den Reichtum dieser Erde und für den Reichtum menschlicher Fähigkeiten, diese Welt gut gestalten und bewahren zu können. Für die Hoffnung, dass wir Menschenkinder gemeinsam Lösungen finden werden. Für den Mut zu handeln. Alles beginnt im Dank. Und führt in die Bitte. Mich berührt, wie verschieden wir auf der Welt bitten - und darin zusammenkommen: „Guter Gott, das Brot ist der Himmel. Wie wir den Himmel nicht alleine haben können, müssen wir das Brot mit den anderen teilen. Das Brot ist der Himmel. Wie der Anblick der Sterne am Himmel allen gemeinsam ist, so müssen wir das Brot mit den anderen zusammen essen. Das Brot ist der Himmel. Das Brot muss man teilen. Gib uns Brot, hilf uns teilen“ (Korea). „Jesus, Du bist zu Zachäus gegangen, um mit ihm zu essen. Jetzt wissen wir: Wenn wir gemeinsam essen, werden wir Freunde sein. Segne unser Essen und unsere Tischgemeinschaft“ (Ozeanien). „Gott, Du Quelle alles Guten, Du Spender allen Segens. Lass uns dankbar essen und trinken, damit wir Kraft haben, Gutes zu tun“ (Afrika).
Birgit Klostermeier Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück